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Glossar-Übersicht |  Glossar - B
Basic
Programmiersprache für Anfänger 
Begriff: Abkürzung für engl. Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code = Allzweckprogrammiersprache für Anfänger
Basic wurde 1964 von John Kemeny und Thomas Kurtz an der privaten Fachhochschule von Dartmouth in Hanover, New Hampshire zu Lern- und Übungszwecken entwickelt. Ursprünglich wollten Kemeny und Kurtznur eine vereinfachte Version von Fortan oder Algol entwickeln. Doch sie erkannten bald, dass nur eine von Grund auf neu konzipierte Sprache auch von Anfängern gelernt werden kann.
Basic setzte sich rasch durch und entwickelte sich zur weltweit meistverwendeten Programmiersprache. Mittlerweile existieren viele Basic-Dialekte. Auch DOS verfügt mit GWBASIC oder QBASIC über ein eigenes Basic, das ursprünglich von Bill Gates für den Altair 8080 geschrieben wurde und das den Grundstein für den komentenhaften Aufstieg von Microsoft bildete.
Mit Visual Basic (VB) und Visual Basic für Applikationen (VBA), das in allen neuen Office-Programmen von Microsoft integriert ist, liegen auch objektorientierte, auf Windows abgestellte Varianten vor, die am Beispiel von VBA dazu benutzt werden, den Funktionsumfang von Standardsoftware zu erweitern. 

B2B
Kurzform für "Business-to-Business"
Eine B2B-Lösung bezeichnet eine auf Geschäftskunden ausgerichtete E-Business-Strategie. Häufig kommen hierbei Websites zum Einsatz, die nur registrierten Benutzern nach erfolgtem Login Zugriff auf (häufig personalisierte) Informationen bieten (Extranets).
Die Promotion-Maßnahmen für B2B-Websites unterscheiden sich stark von denen für B2C-Angebote:
Hier kommt es sehr viel stärker auf den persönlichen Kontakt an, Bannerwerbung ist dagegen eher selten. 

B2C
Kurzform für "Business-to-Consumer"
Eine B2C-Lösung bezeichnet eine auf Privatkunden ausgerichtete E-Business-Strategie. Da das Privatkundengeschäft sehr viel mehr als der Geschäftskundenbereich von anonymer Laufkundschaft bestimmt wird, kommen hier in aller Regel öffentliche Web-Angebote im Internet zum Einsatz, für die entsprechende Website-Promotion betrieben wird. 

B2E
Kurzform für "Business-to-Employee"
Eine B2E-Lösung bezeichnet eine auf Mitarbeiter ausgerichtete E-Business-Strategie. In der Regel handelt es sich dabei um Intranets, auf die nur die Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens Zugriff haben. B2E-Websites werden öffentlich nicht beworben, innerhalb des Unternehmens sorgen Schulungsmaßnahmen, gegebenenfalls Incentives sowie der "Druck von oben" für die notwendige Promotion.  

Benutzeroberflächen
sind Ergänzungen bzw. Bestandteil von Betriebsystemen oder Anwendungsprogrammen, die dazu dient, die Bedienung verständlicher (intuitiver), einfacher und effektiver zu machen.
Bekannte grafische Benutzeroberflächen sind Windows 3x und Windows 9x. Auch für das Kommandozeilenorientierte Unix bzw. Linux wurden grafische Benutzeroberflächen entwickelt, z.b. KDE, die auf dem X-Windows-Standard beruhen. Durch die grafische Benuzeroberfläche müssen im Regelfall keine Steuerungsbefehle gelernt werden. Die Programmsteuerung erfolgt vielmehr mit Hilfe von Computermaus, Icons und Pulldown-Menüs. 

Bios
Enthält die Hardware-Informationen, ohne die das Betriebssystem nicht starten kann.
Abk. für Basic Input Output System = grundlegendes Eingabe- und Ausgabe-System. Das BIOS enthält die zum Starten eines Computersystems notwendigen Systemroutinen, die das Ausführen elementarer Operationen ermöglicht. Dazu überprüft beim Booten des Computers das BIOS die Hardware, lädt die Systemdateien und macht den Rechner betriebsbereit. Es regelt die Zugriffe auf alle Systemkomponenten. Das BIOS war früher meist fest in einem EPROM (Erasable Programmable Read-Only Memory) eingebaut und gespeichert. Bei den neuesten Rechnern wird das BIOS in Flash Memory-Karten gespeichert, die ein Austauschen ermöglichen. 

Bit
Kleinste elektronische Speichereinheit
Begriff: Kunstwort aus engl. Binary digit = binäre Stelle
Alle in der EDV verwendeten Zeichen werden durch eine Kombination von Einsen und Nullen dargestellt. Ein Bit kann nur den Wert 0 oder 1 aufweisen. Um ein Zeichen, Buchstabe, Sonderzeichen oder Ziffer, darzustellen, wurde im englischsprachigen Raum der ASCII-Standard-Code entwickelt, der 27=128 Zeichen darstellen kann. Moderne Betriebsysteme können heute 32-bit Zeichen gleichzeitig verarbeiten. 

Bitmap
Form der Darstellung und Speichering von Bildern.
Zusammensetzung aus engl. bit = Binärstelle, map = Karte
Ein Bitmap ist ein 2D-Bild, das aus Punktemustern zusammengesetzt ist, bei der die einzelnen Informationen Punkt für Punkt gespeichert sind. Zu jedem Punkt gehört mindestens ein Speicherbit, das die Farbe definiert. Bekannte Bitmap-Grafikformate sind BMP, GIF, JPEG und TIFF. 

BITNET
Campusweite Universitätsnetz, das allen Fakultäten offensteht
Abkürzung für engl. Because It's Time Network. 
Das BITNET wurde 1981 von der City University of New York und die Yale University mit Unterstützung von IBM gegründet.  

Bitrate
Gibt die Übertragungsgeschwindigkeit an.
Zusammensetzung aus engl. bit und deutsch Rate.
Anzahl der übertragenen Bits pro Sekunde. Gemessen wird in Bit/s oder bps. Sie gibt an, wieviel Bits pro Sekunde tatsächlich übertragen werden. Die Bitrate ist nur in Sonderfällen mit der Baudrate identisch. 

Blocksatz
Art der Absatzformatierung
engl. Justified Output, Justification
Der Text wird am linken und rechten Rand automatisch bündig gesetzt, so daß links und rechts kein Flatterrand, sondern ein gerader Rand entsteht. Das Textprogramm muss, um Blocksatz zu erreichen, zwischen den einzelnen Wörtern so viele Leerzeichen setzen, wie nötig sind, damit alle Zeilen gleich lang ausgedruckt werden. 

BMP
Windows-Grafikformat zur Speicherung von Bildern und Grafiken
Abkürzung für engl. BitMaP
In diesem Format können Bilder mit bis zu 16,7 Mio. Farben (TrueColor) gespeichert werden. Da die Bilder nicht komprimiert werden, sind die Datei allerdings sehr gross und erreichen oft Werte von mehreren MByte. Im Internet werden Bilder dagegen im GIF- und JPEG-Format verwendet. 

Bookmark
Gespeicherte Web-Adressen
deutsch: Lesezeichen
Mit Lesezeichen lassen sich die Adressen von Web-Seiten, die oft besucht werden sollen, im Browser abspeichern. Microsoft nennt die Lesezeichen im Internet Explorer Favoriten. 

Browser
Programm, das es ermöglicht, den HTML-Code graphisch darzustellen. 
engl. browse = grasen, schmökern. 
Der Durchbruch des WWW erfolgte mit der Entwicklung des "Mosaic", der 1993 von der "Software Development Goup" unter der Leitung von Marc Andreesen vom "National Center for Supercomputing Applications" (NCSA) in Urban-Campaign, Illinois-USA entwickelt wurde. Marc Andreesen machte sich später selbständig und gründeten zusammen mit Jim Clark die Firma Netscape.
Seitdem Bill Gates (Microsoft) die Bedeutung des Internets erkannt hat, entbrannte ein "Browserkrieg" zwischen den Firmen Netscape (Navigator/Communicator) und Microsoft (Internet Explorer), in dem beide Firmen sich durch die Integration von immer mehr Zusatzprogrammen zu übertreffen versuchen. Folgenreicher ist aber die Integration von proprietären HTML-Tags, die von den HTML-Empfehlungen der W3C abweichen und der unterschiedlichen Integration von JavaScript.  Beide Programm benötigen für die Vollinstallation 35-80 MB Festplattenspeicher.
Eine Alternative zu den beiden grafischen Browsern bietet Opera aus Norwegen, der in der neusten Version 3.5 JavaScript 1.1 und fast vollständig CSS 1 unterstützt und trotzdem nur 5 MB gross ist. Daneben gibt es aber auch rein textbasierte WWW-Browser wie beispielsweise Lynx.
 
Byte
In der EDV die kleinste adressierbare Informationseinheit
Begriff: Abgeleitet aus engl. bit = der Happen
Die Bezeichnung Byte wurde 1956 durch IBM geprägt. ursprünglich sollte der Ausdruck "Bite" verwendet werden. Um jedoch eine Verwechslung mit Bit zu vermeiden, wurde der Buchstabe "i" durch ein "y" ersetzt.
Ein Byte ist die Zusammenfassung von 8 Bits. Dadurch wird die Kodierung von 28 = 256 Zeichen (Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen) ermöglicht. Dazu kommt bei der Datenübertragung noch 1 Prüfbit.

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