Data Mining Data Mining gewinnt im Marketingbereich zunehmend an Bedeutung. Anhand der Interpretation von Nutzerprofilen, Alter, Geschlecht, Adresse, Beruf, Freizeitbeschäftigungen, Zahl und Art der erworbenen Produkte und Dienstleistungen, Surfgewohnheiten usw. lassen sich äusserst wirksame Werbestrategien entwickeln und Marktsegmente bestimmen. In vielen Unternehmen nimmt die Sammelleidenschaft jedoch aus Sicht des Datenschutzes bedenkliche Formen an, ohne dass diese Datenflut überhaupt sinnvoll ausgewertet würde.
Datenkompression Reduzierung der Dateigrösse Ein Verfahren, bei dem vorhandene Daten mit Hilfe eines Algorithmus reduziert werden, indem in einer Datei Zeichenfolgen, die sich wiederholen, zusammengefaßt werden. Die Kompression wird mit Hilfe eines Komprimierungsprogramms vorgenommen. Der Faktor, um den die Daten reduziert werden können, ist vom Inhalt der Datei abhängig. In der DFÜ spielt die Kompression eine wichtige Rolle, da über sie Online-Zeit und somit Kosten gespart werden können. Es gibt Kompressionsverfahren, die hardware-gesteuert vom Modem vorgenommen werden können.
DE-NIC Normierungsgremium für die Vergabe von Internet-Adressen in Deutschland. Die Abkürzung "NIC" steht für "Network Information Center", "DE" als Domänen-Namen für Deutschland.
Debuggen Dienstprogramm zur Fehlersuche und zum Testen von Computerprogrammen Debugger dienen zur Analyse und Bearbeiten von Programmen, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, um Programmierfehler (Bug) zu finden und zu beseitigen. Zur Beseitigung von Bugs dienen häufig sog. Patches oder Servicepacks (Microsoft), die oft noch aus Marketing-Gründen mit zusätzlichen Funktionen versehen werden.
DFÜ Fernübertragung von Daten mit Hilfe von Netzwerken Begriff: Abkürzung für "Daten-Fern-Übertragung". Übertragung von Daten zwischen zwei und mehr Computern, die entweder in unmittelbarer Nachbarschaft oder in grösserer Entfernung voneinander stehen. Zur Datenfernübertragung benötigt man ein lokales Netzwerk wie das Ethernet oder globale Datennetze wie das Internet. DHTML Marketingkonstrukt, das HTML mit beweglichem, veränderlichem, interaktivem Inhalten beschreibt Begriff: Abkürzung für "Dynamic HTML" Erläuterung: Es handelt sich dabei um einen Oberbegriff, der von Microsoft eingeführt wurde, und der die Komponenten HTML, CSS, JavaScript und DOM zusammenfaßt. Damit ist DHTML also keine neue Sprache, sondern lediglich ein Modewort. DHTML ist noch in der Entwicklungsphasen. Nur die neuesten Browser unterstützten ansatzweise und leider auch unterschiedlich DHTML.
Digitale Signatur Digitale Unterschrift Verfahren, mit der sich Echtheit und Herkunft eines elektronischen Dokuments belegen lassen: Zunächst wird aus den einzelnen Zeichen einer E-Mail eine Art Prüfsumme erstellt. Diese wird mit seinem privaten Schlüssels (Private-Key) chiffriert und an die Nachricht angefügt. Ändert man nun das Dokument, passt die elektronische Unterschrift nicht mehr zu dem ursprünglichen Dokument, zu dem die Unterschrift gemacht wurde. Der Empfänger kann nun mit Hilfe des öffentlichen Schlüssels (Public-Key) des Absenders die digitale Unterschrift des Absenders dechiffrieren und auf Echtheit überprüfen. Das bekannteste Programm, mit dem sich digitale Signaturen erzeugen lassen, ist das Sharewareprogramm PGP, das aber für Privatanwender kostenlos ist.
DirectX Multimedia-Schnittstelle Von Microsoft entwickelte Benutzerschnittstelle, die Windows 9x und Windows NT um spezielle Multimedia- und Grafikfunktionen erweitert. DirectX wird vor allem von Computerspielen verwendet, um diese in Echtzeit darzustellen.
Dirthering Streuraster für die Bilddarstellung Begriff: engl. für "schwanken, zittern", entspricht der deutschen Bezeichung Rasterung Verfahren bei der Bildverarbeitung, um nicht darstellbare Farben und Graustufen durch eine Rasterung von Punkten zu simulieren. Das Dithering verbessert die Farbwiedergabe, verringert aber die Auflösung und die Abbildungsqualität.
DLL Dynamische Funktionsbibliothek für Windows-Programme Begriff: Abk. für Dynamic Link Library = dynamische Verbindung des Programms mit der Bibliothek. Bezeichnung für eine Software-Technik von Windows, die Programmroutinen in Form einer Bibliothek den unter Windows laufenden Programmen zur Verfügung stellt. DLL-Dateien sind durch die entsprechende Dateiendung zu identifizieren.
DNS Adressen-Zuordnungsdienst im Internet Begriff: engl. Abkürzung für Domain-Name-System. Erläuterung: Der DNS-Dienst wandelt eine alphanumerische Namensanfrage z.B.: lindnerpartner.de in eine IP-Adresse um. Dazu besitzen die grossen Primery Nameserver von Internic und den nationalen Registrierungsstellen z.B.: DE-NIC für Deutschland Datenbanken-Server, in denen die jeweiligen IP-Adressen den Hostnamen zugeordnet sind. Mit Hilfe des Kommandos <Ping> kann man sich im DOS-Fenster zu einer DNS-Adresse die zugehörige IP-Adresse ausgeben lassen. Für den Server der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen bekommt man auf diese Weise die IP-Adresse.
Domain Bezeichnet eine gewisse Anzahl von Hosts, die unter einem gemeinsamen Namen zusammengefaßt sind. Herkunft: engl. "domain" = Gut, Ländereien Eine Internet-Adressen setzt sich aus verschiedenen Namen zusammen, die jeweils durch einen Punkt getrennt werden: Top-Level-Domains: Länderkennzeichen oder Bereichsname Domains: Name des Servers Subdomains: Name eines Computers.
Domäne Zusammenschluss von Computern und Benutzern zu einer Arbeitsgruppe Begriff: engl. "domain" = Gut, Ländereien Die Computer in Netzwerken, die von einem Windows NT-Server administriert werden, sind in Domänen zusammengefasst. Die Verwaltung übernimmt der Primary-Controll-Server. Jede Domäne hat eine Domänendatenbank und spezifische Sicherheitsrichtlinien (u. a. für die Prüfung von Passwörtern). Wenn sich ein Benutzer an eine Domäne anmeldet, werden durch einen Domänen-Controller Benutzername, Passwort und Nutzerechte in der Verzeichnisdatenbank überprüft. Domänen können mit Hilfe von Vertrauensstellungen miteinander verbunden werden.
Download Übertragen von Dateien von einem Rechner in einem Netzwerk auf den eigenen Computer Begriff: engl. "download"= herunterladen. Übertragen von Dateien von einem Rechner in einem Netzwerk auf den eigenen Computer (User) mit Hilfe des FTP-Protokolls.
DTP Programme für die Text- und Bildverarbeitung Herkunft: Abk. für "DeskTop Publishing" Unter Desktop Publishing versteht man Layout und Druckvorbereitung von Dokumenten mit Hilfe des PCs (Computersatz).
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