IAB Technische Beratergruppe für die Entwicklung des Internets Begriff: Abkürzung für "Internet Architecture Bureau" Das Internet Architecture Board ist für die technische Weiterentwicklung des Internet verantwortlich. Dabei liegt das Augenmerk auf dem Auf- und Ausbau eines Muliprotokoll-Internet unter Einbeziehung der ISO/OSI-Standards.
IANA US-Behörde für die Vergabe von Internet-Adressen Herkunft: Abkürzung für "Internet Assigned Numbers Authority" Die IANA entstand in der Zeit, als das ARPANET und später das NSFNET vom US-amerikanischen Behörden wie der ARPA bzw. DARPA oder der NSF kontrolliert wurde. Die IANA war dem US-Wirtschaftsministerium unterstellt. Mit der Internationalisierung des Internets wurde immer mehr die Forderung nach einer "Neuen" IANA laut, die eine Einrichtung einer überstaatlichen, unabhängigen Normierungsbehörde für das Internet verlangen. Für eine Übergangszeit soll nach dem Willen der US-Regierung die ICANN die Rolle der "Alten" IANA übernehmen.
ICANN Unkommerzielle Registrierungsstelle für die Vergabe von Internet-Adressen Herkunft: Abkürzung für "The Internet Corporation for Assigned Names and Numbers" Nachdem in der Vergangenheit immer mehr die Forderung nach einer überstaatlichen, unabhängigen Registrierungsbehörde für die Vergabe von Internet-Adressen gefordert wurde, soll nun nach dem Willen der US-Regierung die Verwaltung des Domain Name Systems (DNS) von der Firma Network Solutions (NSI) und der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) auf die ICANN übergehen.
Icon Bildsymbol In graphischen Benutzeroberflächen werden Programme und Funktionen durch Icons repräsentiert, die möglichst aussagekräftig sein sollten. In HTML-Dokumenten verbergen sich hinter Icons häufg Hyperlinks.
IDE Festplattenschnittstelle Begriff: Abk. für "Interated Device Equipment", auch AT Attachment (ATA) IDE wurde 1984 von Compaq bei Western Digital in Auftrag gegeben, um die Steuerelektronik in die Festplatte zu verlagern. Erweiterungen führten zu EIDE (Enhanced IDE).
Image Map Anklickbares Bild Begriff: wörtl. Bildkarte Beim Klicken mit der Maus auf einen Bildteil einer WWW-Seite wird zu einer anderen Stelle im Dokument oder zu einer anderen Webseite verzweigt.
IMAP4 Neues E-Mail-Übertragungsprotokoll Begriff: Abk. für "Internet Message Access Protocol 4" IMAP 4 gilt als Nachfolger des POP3-Protokolls. Es ermöglicht nicht nur das Abholen von E-Mails vom Server, sondern auch das dortige Bearbeiten wie Löschen (z.B. von Werbe-E-Mails), Umbenennen oder Sortieren in Unterverzeichnisse. Außerdem können auszugsweise E-Mails geladen werden.
Interface Schnittstelle Begriff: wörtl. "Schnittstelle". Verbindung oder Übergang zwischen Systemen. Bei Computern gibt es Software- und Hardware-Schnittstellen: Hardware: Schnittstellen wie die serielle Schnittstelle eines Computers zum Anschluss einer Maus oder Modem und die parallele Schnittstelle für Drucker oder Scanner. Software: Schnittstellen gibt es für Anwendungsprogramme API, für die grafische Benützeroberfläche CUI und den Fernzugriff RAS zur Ferwartung eines Windows-NT-Server.
InterNIC Registrierungsstelle für die Vergabe von Internet-Adressen Begriff: Abk. für "Internet Network Information Center" Das 1993 gegründete InterNIC stellt eine Kooperation zwischen dem NSF und den Firmen AT&T, General Atomics und Network Solutions (NSI) dar. AT&T fiel die Aufgabe zu Verzeichnisse und Datenbanken (Directory and Database Services) zur Verfügung zu stellen, NSI die Registrierung von Adressen und Atomics kümmerte sich bis zu seinem Ausscheiden aus dem InterNIC um Informationsdienste (Information Services). Die wichtigste Aufgabe des InterNIC ist die Verwaltung und Registrierung der amerikanischen und internationalen Domains. Es ist zuständig für com- (Kommerziell), edu- (Ausbildung), net- (netzbezogene Organisationen), org- (Organisationen) und die neuen us-Domains (USA). Weiterhin unterhält das InterNIC die "Request for Comments" (RfC) Datenbank. In den letzten Jahren ist die Arbeit der InterNIC von verschiedenen Seiten kritisiert worden. Nach dem Beschluss der US-Regierung soll die Arbeit von InterNIC auf die neu gegründetet Non-Profit-Organisation ICANN übergehen. Inserat Auch Anzeige, Annonce: kostenpflichtige Einschaltung in Form eines Textes oder einer Text-Bildkombination in einem Printmedium. Neben Plakaten zählt das Inserat zu den wichtigsten Werbemitteln. Insert Beihefter oder eine Beilage z. B. in einer Zeitschrift. Internet Das Internet wurde in seiner ursprünglichen Idee bereits 1969 entwickelt und unter dem Namen ARPANET (Advanced Research Projects Agency Network) gestartet. Am 2. Oktober 1969 ging erstmals ein zweiter REchner "Online". Verbreitung fand das weltweite Netz im Laufe der 80er Jahre. Seit Beginn der 90er kann man das Internet auch als Nichtfachmann mittels Browser nutzen. Heute ist das Internet das größtes Medium für Informationen, Kommunikation, wirtschaftliches Leben, Medien usw.
Intranet Lokales Netzwerk Begriff: engl. "LAN" = "Local Area Network" Ein Intranet ist ein lokales Netzwerk (LAN), das auf dem Internet-Protokoll TCP/IP beruht. Damit können auch heterogene Netze mit unterschiedlichen Rechnertypern und Betriebssystemen zusammengeschaltet werden. Ein Intranet wird vorwiegend nichtöffentlich in Firmen und Verwaltungen genutzt. Ein Intranet kann über Proxy-Server mit dem Internet verbunden werden. Dabei übernehmen die Proxy-Server die Funktion einer Firewall.
IP Das Internet-Potokoll bildet zusammen mit TCP das Standard-Protokoll im Internet. Begriff: Abkürzung für "Internet Protocol". Das Internetprotokoll ist für das Verschicken von Datenpaketen von einem Knoten zum anderen verantwortlich. Es versendet jedes Paket basierend auf einer vier Byte Zieladresse (siehe Adressen), der IP-Number. Protokolle operieren mit sog. Gateways, die die Daten von Abteilung zur Organisation weiter zur Region und dann in die ganze Welt verschicken.
ISDN Integrated Services Digital Network Begriff: Abk. "Integrated Services Digital Network" (Diensteintegrierendes Digitales Netz) Wem eine Modem-Verbindung zu langsam ist, sollte sich von der Telekom eine ISDN-Leitung nach Hause legen lassen und seinen Rechner mit einer ISDN-Karte bestücken. Über diese digitale Verbindung können Sie telefonieren, faxen, Dateien übertragen oder sogar videotelefonieren. Damit haben Sie nebenbei Ihren PC als potentiellen Telearbeitsplatz aufgewertet. Ein digitaler Teilnehmeranschluss besteht aus einem Steuerkanal und zwei Basiskanälen (B-Kanal mit jeweils 64 KBit/s). Mit diesem Basisanschluss können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z.B. Telefonieren und Faxen. Da einige nationale ISDN-Varianten untereinander nicht kompatibel waren, einigte man sich mit Euro-ISDN auf ein einheitliches ISDN-Protokoll.
ISO Internationale Normierungsorganisation mit Sitz in Genf Herkunft: Abkürzung für "International Organization for Standardization". Die ISO ist eine freiwillige, nicht staatlich geregelte Organisation, deren 89 Mitglieder die nationalen Normungsinstitute der beteiligten Länder sind (z. B. ANSI in den USA und DIN in der BRD). 1984 veröffentlicht die ISO das OSI-Schichtenmodell, das zu einem internationalen Standard für Netzwerke wurde.
ISP Firmen oder Institutionen, die Teilnetze innerhalb des Internets betreiben Begriff: Abk. für "Internet Service Provider" ISP's sorgen auch für den reibungslosen Zugang zu den anderen Netzen, die das Internet in der Gesamtheit ausmachen. Das gesamte Internet besteht aus den Netzen dieser ISPs, diese stellen ihr jeweiliges Netz zur Verfügung und sorgen für den reibungslosen Datenaustausch zu anderen, benachbarten Netzen. Um sich in ein solches Netz einzuklinken, nutzt man in der Regel den Weg über den lokalen PoP. Wenn der ISP außer dem Zugang zum Internet noch weitere Dienste für seine Mitglieder anbietet, spricht man von einem Online-Dienst.
luKDG Informations- und Kommunikationsdienstegesetz, kurz: Multimediagesetz Begriff: Abk. für "Informations- und Kommunikationsdienstegesetz" Das IuKDG wurde im Dezember 1996 beschlossen, trat zum 1. August 1997 in Kraft und soll nach dem Willen der Bundesregierung die Weichen auf dem Weg in die Informationsgesellschaft stellen.
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