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Paketvermittlung
Verfahren in einem TCP/IP-Netzwerk, bei dem die Daten paketweise übertragen werden
Begriff: engl. "packet switching"
Bei der Paketvermittlung werden die Daten in Blöcken (Paketen) einer bestimmten Länge übertragen. Spezielle Steuerpakete dienen dem Aufbau der Verbindung. Die Abfolge und der Bestimmungsort der Daten werden durch Steuerinformationen festgelegt, die zusammen mit der Nutzinformation im selben Paket übertragen werden. 
Die Paketvermittlung ist in der Norm X.25 der ITU geregelt. 

Parallele Schnittstelle
Schnittstelle, die Daten auf jeweils 8 Leitungen überträgt
Begriff: auch: Centronics
Eine parallele Datenübertragung erfolgt über mehrere Datenleitungen gleichzeitig und ist damit um ein Vielfaches schneller als eine serielle Datenübertragung. Es können jeweils 8 Bit (1 Byte) gleichzeitig gesendet werde
Beispiel: Parallele Druckerschnittstelle eines PC oder Bussysteme mit 16, 32 oder gar 64 parallelen Datenleitungen.   

Parser
Programm-Modul für die Syntaxanalyse
Begriff: Einheit , die grammatikalische Analysen vornimmt. Ein Software-Modul, das Dokumente oder Quelltexte syntaktisch analysiert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet.  

Pascal
Programmiersprache
Begriff: Blaise Pascal (1623 - 1662)
Pascal wurde 1968 bis 1970 von Niklaus Wirth für die strukturierte Programmierung entwickelt. Sie ist seit 1969 auf dem Markt. 
Mit ihrer stark ausgebildeten Struktur stellt die Sprache eine ideale Form zum Lehren im Informatikunterricht dar und wird dort auch häufig benutzt. Inzwischen gibt es mehrere Formen der Sprache: Turbo-PASCAL, UCSD-PASCAL, PASCAL-Plus, etc. Mit Delphi gibt es ein objektorientiertes PASCAL-Entwicklungssystem für Windows-Programme.   

Passwort
Zahlenkette aus Buchstaben und Zahlen für die Zugangsberechtigung
Begriff: auch: Kennwort, engl. "Password"
Eine geheime Zeichenkette, die beim Login eingeben werden muss,   um sich bei einem Computer, einem Netz, einem Dienst (z.B. E-Mail) oder im Internet anzumelden. Es verhindert den Zugang von unberechtigten Personen. 
Bei öffentlich zugänglichen Bibliotheken heißt das Paßwort oft <opac>. 

Patch
Korrektur eines Anwendungsprogramms
Begriff: engl. für "Flicken"
Eine kleine Änderung an einer Software zur Behebung eines Fehlers, die oftmals im Internet zum Downloaden angeboten wird. 

Path
Suchpfad
Begriff: Englisch für "Pfad"
MS-DOS-Befehl zum Festlegen, in welchen Verzeichnissen nach Startdateien gesucht werden soll. Die Pfadangabe erfolgt bei DOS-Programmen global in der AUTOEXEC.BAT. 

Package
1. Verpackung, Packung; 2. Paket mehrerer, aufeinanderfolgender abgestimmter Maßnahmen; 3. Drucksachenpaket eines Direct Mails. 

Paperback
Buch mit Kartoneinband, Taschenbuch (im Gegensatz zum Hardcover) 

Peer-to-Peer
Netzwerk ohne zentrale Zugriffskontrolle
Begriff: "von gleich zu gleich"
In Peer-to-peer Netzwerken sind alle Rechner gleichberechtigt. Eine Datenverbindung besteht dabei immer direkt von einem Teilnehmer zum anderen, ohne Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers. Peer-to-peer Netz werden verwendet, um zwei PCs zu koppeln, um dadurch Daten zu kopieren oder abzugleichen. 

Pentium
Prozessorengeneration von Intel
Begriff: Griech. "penta" = Zahl fünf)
Der erste Pentium wurde 1993 vorgestellt und gehört als Nachfolger der 486er zur fünften Prozessorengeneration (P5) von Intel. Der Name Pentium wurde von Intel gewählt, um die Intel-Prozessoren besser von der der Konkurrenz abzuheben und weil sich die Zahl 586 nicht als Markenname schützen liess.
Der Pentium (P5) enthält rund 3,1 Millionen Transitoren. Er arbeitet intern mit 64 und extern mit 32 Bit und enthält 32 Adressleitungen mit denen er maximal 232 Byte = 4 Gbyte Arbeitsspreicher ansprechen kann. Er verfügt über einen integrierten mathematischen Coprozessor. Der Pentium ist superskalar aufgebaut, d.h. er enthält 2 Pipelines (Befehlsausführungseinheiten), über die sich gleichzeitig mehrere Maschinenbefehle abarbeiten lassen. Mit dem P75 (Codename P54C) ging Intel zur 0,6 Mikron- bzw. 0,35-Mikron-Bauweise über, was eine Senkung der Spannung von 5,0 auf 3,3 V ermöglichte. 

Perl
Skriptsprache, mit der sich automatisch HTML-Seiten generieren lassen
Begriff: Abk. für "Practical Extraction and Report Language" = Praktische Sprache zum Zusammenfassen von Daten und zur Erstellung von Berichten. 1986 von Larry Wall am kalifornischen JPL der NASA entwickelten Programmiersprache, die sich hinsichtlich der Syntax an C anlehnt. Mitte der 90er Jahre fand Perl verstärkt im WWW Verbreitung, da sich die Sprache sehr gut dazu eignet, HTML-Seiten automatisch über die Server-Schnittstelle CGI zu erstellen. 

PGP
Programm zur Datenverschlüsselung im Internet
Begriff: Abk. für "Pretty Good Privacy" = wörtl.: recht gute Privatsphäre
1991 von Phil Zimmermann entwickeltes Shareware-Programm, mit dem sich Daten im Internet (z.B. in E-Mails) verschlüsseln lassen. Es beruht auf dem RSA-Algorithmus, der 1977 von Leonhard Adleman zusammen mit Ronald Rivet und Adi Shamir entwickelt wurde. 

Ping
Netzwerkhilfsprogramm
Begriff: Abk. für "Packet InterNet Groper" = wörtl. Internet Paket-Grapscher
Ping ist ein Hilfsprogramm, das Datenpakete zu Testzwecken versendet, um festzustellen, ob ein bestimmter Computer im Internet oder Intranet erreichbar ist. Als Ziel kann eine IP-Adresse oder auch eine DNS-Adresse eingegeben werden.
In Windows 9.x und Windows NT wird das Programm standardmässig mit installiert und befindet sich im Windowsverzeichnis. Gestartet wird das DOS-Programm mit dem Befehl <ping> im DOS-Fenster (auch MS-DOS-Eingabeaufforderung genannt). 

Pixel
Bildpunkt bzw. Bildelement
Begriff: Abk. für "Picture Element"
Ein Computerbild setzt sich aus einer Vielzahl von farbigen bzw. schwarzen und weißen Pixeln zusammen. 

Plug-In
Zusatz-Programme, um die Funktionen eines Browsers zu erweitern.
Begriff: engl. für "to plug = einstecken, stöpseln"
Wird verwendet um etwa bestimmte Dateitypen anzeigen bzw. verarbeiten zu können (PDF-Dateien, Sound-Ton- oder Videodaten). 

PNG
Neues Grafikformat im Internet
Begriff: Abk. für "Portable Network Graphics" 
Das Portable Network Graphics-Format soll der Nachfolger des GIF-Formats werden. PNG unterstützt 16 Mio. Farben, Transparenz, verlustfreie Kompression, inkrementelle Anzeige der Grafik (erst Grobstruktur bis Datei ganz übertragen ist) und das Erkennen beschädigter Dateien. Außerdem kann das PNG-Format, im Gegensatz zum GIF-Format, lizenzfrei verwendet werden. Der Netscape Navigator ab Version 4.04 bzw. der Microsoft Internet Explorer ab Version 4.0b1 unterstützen das PNG-Format. 

POP
Netzwerk-Protokoll für E-Mails
Begriff: Abkürzung von engl. "Post Office Protocol".
Der POP-Server ist für die eingehenden E-Mails, während der SMTP-Server für die ausgehende Post zuständig ist. 

Port
Schnittstelle, Anschluss
Begriff: Eng. "port" = Anschluss
Unter Port versteht man eine Schnittstelle, mit der ein Server mit dem Netzwerk kommuniziert. Der Port ist daher auch immer Teil der Adresse des Host-Rechner, die aber  weggelassen werden kann, wenn es sich den Standardport handelt. Bei HTTP lautet der Standardport 80 und wird durch einen Doppelpunkt an die Adresse angehängt. 

Portalseite
Besondere Startseite, die ein vielfältiges Angebot vermittelt
Begriff: Eingangstor zum Internet
Konzeption, den Internet-Benutzer eine persönliche Startseite bei einem der Suchdienste (Yahoo) oder Browserhersteller (Netscape, Microsoft) anzubieten, um damit die Werbeeinnahmen zu erhöhen. 

Posten
Absenden von Post
Begriff: Engl. für "aufgeben" oder "versenden"
Im Internet versteht man darunter das Versenden eines Artikels an eine Newsgroup. 

PostScript
Seitenbeschreibungssprache zur geräteunabhängigen Ausgabe von Daten.
Spezielle Programmiersprache, auch Seitenbeschreibungsprache genannt, die von der Firma Adobe insbesondere zur Hardware-unabhängigen, hochqualitativen Ansteuerung von Druckern entwickelt wurde. Sie steuert den Ausdruck mit Text und Grafik. Anweisungen und Befehle sind unabhängig vom Ausgabegerät. Besondere Bedeutung kommt den PostScript-Schriften bei, die eine sehr hochqualitative Schriftendarstellung erlauben. PostScript-Schriften können mit Hilfe des Programms 'Adobe-TypeManager' auch unter Windows für die Bildschirm-Darstellung und den Ausdruck auf den meisten Druckern verwendet werden. Dieses Prinzip der skalierbaren Vektorschriften wurde von MS-Windows 3.1 mit der Einführung von TrueType-Schriften übernommen, die nur ein anderes Format verwenden. 

Private-Key
Privater Schlüssel
Begriff: engl. "private key" oder "secret key"
Ein privater Schlüssel ist der geheime Schlüssel in einem Schlüsselpaar aus geheimem und öffentlichem Schlüssel. Solche Schlüsselpaare werden bei Public-Key-Verschlüsselungsverfahren, einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren eingesetzt.
Das bekannteste Programm, das eine Kombination aus öffentlichen und privaten Schlüsseln zur Datenverschlüsselung verwendet, ist PGP. 

Prospekt
Meist mehrseitiges Werbe- und PR-Medium, gefaltet, geheftet oder gebunden. 

Programmiersprache
Künstlich erschaffene, für den Menschen verständliche Sprache, die aus Anweisungen und Befehlen für den Computer besteht
Da ausführbare Programme für den Computer letztendlich in einer binären Maschinensprache (Intercode) vorliegen müssen, die für den Menschen nicht verständlich oder handhabbar ist, wurden künstliche Sprachen entwickelt, die zwischen Mensch und Maschine vermitteln. 
Mit Hilfe einer solchen Sprache können definierte Anweisungen und Befehle für den Computer zusammengefaßt werden, mit denen bestimmte Aufgaben von ihm gelöst werden sollen (Algorithmus). 

Protocoll
Regelt die Datenfernübertragung.
Bei der Datenfernübertragung im Internet gibt es zahlreiche Protokolle. Sie regeln die Kommunikationen zwischen Client und Server und wie die Daten in kleine Pakete zerlegt werden, damit sie das Internet nicht blockieren können. 

Provider
Internet-Dienstanbieter.
Begriff: engl. Anbieter
Provider bieten gegen eine Monatsgebühr (Pauschalgebühr oder zeit- und/oder mengenabhängige Beiträge) über einen Einwahlknoten (oft zum Ortstarif), den Zugang zum Internet und
dem WWW. 

Proxy-Server
Rechner, der zwischen dem Anwender und das Internet geschaltet ist. 
Begriff: wörtl. "Dienst, der als Stellvertreter fungiert"
Ein Proxy kann mehrere Aufgaben erfüllen: 
Die wichtigste ist das Zwischenspeichern von Daten. Fordert ein Anwender eine Seite an, die bereits auf dem Proxy-Server vorhanden ist, muß dieser sie nicht erneut aus dem Internet holen und entlastet so das Netz. 
Daneben kann der Proxy-Server auch als Sicherheitschranke dienen, indem er die Daten beim Übertragen auf Viren untersucht und den Rechner vor Angriffen aus dem Internet vor Hackern schützt. 

Prozessor
Recheneinheit in einem Computer
Begriff: engl. "Central Processing Unit" = Zentrale Recheneinheit, CPU.
1. Ursprünglich bezeichnete man damit einen elektronischen Baustein, der der Steuerung und Regelung dient.
2. Mittlerweile wird damit die zentrale Recheneinheit (CPU) in einem Computer gemeint, die bei modernen Prozessoren - wie etwa den Pentium III - aus Modulen bestehen, bei den sich der eigentlichen Mikroprozessor zusammen mit zusätzlichen Bausteinen (Second-Level-Cache) auf einer kleinen Steckkarte befinden. 
Der CPU-Prozessor ist das "Herz" jedes Computers. Er übernimmt alle wesentlichen Rechen- und Steueroperationen, interpretiert Befehle und führt sie aus. Dafür kommuniziert er über das Bussystem mit den zentralen Ein- und Ausgabegeräten (Bildschirm, Maus, Tastatur) den Datenträgern (Festplatte) und zusätzlichen Komponenten, wie Drucker, Soundkarte, Scanner usw.
Der Mikroprozessor befindet sich auf einem Halbleiter-Chip und besteht aus hochintegierten Schaltkreisen, die mehrere Millionen Transitoren enthalten. Je nach Busbreite können 8-Bit (8088), 16-Bit (80286), 32-Bit (80386, 80486, Pentium bis Pentium III) oder 64-Bit (Alpha-PC, Merced) gleichzeitig verarbeitet werden. Die Rechenleistung ist ausserdem von der Taktfrequenz abhängig, mit der Prozessor getaktet wird. So beträgt bei den neuesten Pentium III-Prozessoren die interne Taktfrequenz 350-500 Mhz, während die externe Taktfrequenz, mit der der Prozessor die Komponenten im PC (Arbeitsspeicher, Datenträger) ansteuert, beim Pentium III-Prozessor bei 100 Mhz liegt. 

Public-Domain
Freeware die ohne Copyright verbreitet, kopiert und verändert werden darf.
Begriff: Public Domain, der Öffentlichkeit gewidmet bzw. zugänglich.
Der Autor stellt sein Programm der Allgemeinheit zur Verfügung. Neben dem eigentlichen Programm ist auch der Quellcode für eigene Programmierversuche und -arbeiten verfügbar. 
Ein Beispiel ist das Betriebssystem Linux, das erfolgreich mit dem kommerziellen Betriebssystem UNIX konkurriert. 

Public-Key
Freeware die ohne Copyright verbreitet, kopiert und verändert werden darf.
Begriff: Public Domain, der Öffentlichkeit gewidmet bzw. zugänglich.
Der Autor stellt sein Programm der Allgemeinheit zur Verfügung. Neben dem eigentlichen Programm ist auch der Quellcode für eigene Programmierversuche und -arbeiten verfügbar. 
Ein Beispiel ist das Betriebssystem Linux, das erfolgreich mit dem kommerziellen Betriebssystem UNIX konkurriert.
Public-Key
Öffentlicher Schlüssel
Herkunft: engl. "public key"
Erläuterung: Öffentliche und Private Schlüssel werden bei der asysmmetrischen Verschlüsselung verwendet.
Die asymmetrische Verschlüsselung lässt sich für zwei Verwendungszwecke nutzen, je nachdem ob der Sender oder der Empfänger den öffentlichen Schlüssel benützt:
1. Bei der Verschlüsselung von E-Mails verwendet der Sender den öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Zur Dechiffrierung benützt der Empfänger dann seinen eigenen, privaten Schlüssel.
2. Verschlüsselung des Klartestes mit dem geheimen Schlüssel. Dann können alle, die Zugriff auf den öffentlichen Schlüssel haben, den Geheimtext lesen. Gleichzeitig haben sie die Sicherheit, daß nur der Inhaber des geheimen Schlüssels den Text verschlüsselt haben kann.
Das bekannteste Programm, das eine Kombination aus öffentlichen und privaten Schlüsseln zur Datenverschlüsselung verwendet, ist PGP. 

Push-Technik
Technik, die es Bowsern erlaubt, Information aus dem Internet abzurufen.
Begriff: "schieben", engl. "pushen".
Mit dem etwas schwammigen Begriff "Push Technik" werden alle Techniken zusammengefasst, bei denen ein Benutzer Informationen erreichen, obwohl er sie nicht aktiv abgerufen hat. Zuvor ist allerdings der Benutzer einmal aktiv geworden um festzulegen, worüber er informiert werden möchte.

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