Sandbox Sicherheitskonzept bei Java-Applets Begriff: engl. für Sandkasten Im Gegensatz zu AktiveX-Komponenten verfügt Java über ein integriertes Sicherheitskonzept. Java-Code läuft grundsätzlich innerhalb einer sogenannten virtuellen Maschine ab. Dabei unterscheidet Java zwischen lokalen Programmen, die vollen Zugriff auf das gesamte System haben, und solchen, die übers Web geladen wurden, den Applets. Letztere laufen in einer hermetisch abgeschotteten Umgebung - der Sandbox - ah, die sicherstellen soll, daß das Programm keinen Schaden anrichten kann. Deshalb unterliegen Applets rigorosen Einschränkungen: Sie dürfen nicht auf das lokale Dateisystem zugreifen, keine fremden Programme auf dem Rechner starten und Netzwerkverbindungen nur zu dem Rechner aufbauen, von dem sie geladen wurden.
Script Einfache Programmsprache Begriff: deutsch: Skript, Skripten (Pl.) Eine Textdatei, in der für einen Interpreter lesbare Befehle stehen.
Scribble Grafik-Design: erste visuelle Festlegung einer Idee in Skizzenform.
Scanner Abtaster: Gerät zur elektronischen Bildabtastung, wobei die Vorlage (z.B. ein Foto) in Rasterlinien oder Bildteile zerlegt wird.
SCSI Schnittstelle Begriff: Abk. für "Small Computer System Interface" Leistungsfähige Schnittstelle zum Verbinden von PC-Komponenten wie Festplatten, CD-Rom, CD-Writer, Wechselplattensystemen, Scannern etc.
SDRAM Speicherbaustein. Begriff: Abk. für "Synchronous Dynamic Random Access Memory" (=synchrones dynamisches RAM). Besonders schnelle Speicherbausteine, die in festen Takt (synchron) angesprochen werden.
Serielle Schnittstelle Schnittstelle. Eine serielle Datenübertragung erfolgt über nur eine Datenleitung. Die Daten werden Bit für Bit nacheinander übertragen.
Server Computer, in dem Dateien gespeichert sind, auf die andere Computer zugreifen können. Herkunft: Servieren. Computer eines Anbieters, der einem Client (Nutzer) Material liefert. Auch oft als Host bezeichnet.
Shareware Software, die genutzt und auch weitergegeben werden kann. Begriff: Abk. aus "share" = teilen und Software. Es handelt sich um Software, die von ihrem Entwickler zunächst zur Probe (Trialware) angeboten wird. Gefällt sie, ist an den Softwareautor ein Betrag (Registrierungsgebühr) zu entrichten. Man erhält dann eine Voll-Version ohne eventuelle Funktionsbeschränkungen der Demo-Version (Crippleware). Einige Programme sind für den Privatmann frei (Freeware) und nur für den gewerblichen Gebrauch kostenpflichtig.
Shockwave Dateiformat für Klangdateien Begriff: Markenname Ein Programm der Firma Macromedia mit dem schnell und unkompliziert multimediale Inhalte wie Spiele und Animationen für das WWW erstellt werden können. Mit dem entsprechenden Plug-In können solche Dateien abgespielt bzw. betrachtet werden (Flash-Dateien *.SWF und Director-Dateien *.DCR).
SHTML HTML-Datei mit erhöhter Sicherheit. Begriff: Abk. für "Server-side include HyperText Markup Language file". Eine Web-Seite mit der Datei-Endung .shtml deutet darauf hin, dass die Datei oder Teile davon (Variablen) "on the fly" auf dem Server generiert wurde. Es kann sich dabei um eine aktuelle Datumangabe handeln oder ähnliches. Der Buchstabe "s" steht hier also nicht für "secur". Es handelt sich dabei also nicht um eine Seite, die verschlüsselte Information enthält. SHTTP.
SHTTP Datenübertragungsprotokoll. Begriff: Abk. für "Secure HyperText Transfer Protocol". Von der EIT vorgeschlagenene Standard zur Erweiterung von HTTP, um damit sicher Daten verschlüsseln zu können.
Schutzrecht Gesetzlich verankerte Bestimmungen zum Schutz von geistigem Eigentum, technischen Entwicklungen etc. (z.B. Urheberrecht, Patentrecht, Kennzeichnungsschutz, Ausstattungsschutz, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster, Warenzeichenschutz).
SigG Bundesgesetz, das die Rahmenbedingungen für digitale Unterschriften schafft. Begriff: Abk. für "SignaturGesetz", Gesetz zur digitalen Signatur. Das SigG trat als Artikel 3 des Multimediagesetzes (IuKDG) zum 1. August 1997 in Kraft. Zweck des Gesetzes ist es, Rahmenbedingungen für digitale Signaturen zu schaffen, unter denen diese als sicher gelten und Fälschungen digitaler Signaturen oder Verfälschungen von signierten Daten zuverlässig festgestellt werden können.
Signature Unterschrift, die den Unterschreibenden als Urheber bestätigt. Begriff: wörtl. "Unterschrift". Eine elektronische Unterschrift kann an den Inhalt eines Dokumentes (z.B. Text einer oder eines Artikels im Usenet) gekoppelt werden. Meist besteht sie aus einige Zeilen Text, den Namen, Firma, Adresse, Telefon/Fax, oft auch aus einen guten Spruch des Autors am Ende einer E-Mail oder eines News-Artikels. Beliebt sind auch kleine Kunstwerke aus ASCII-Zeichen, die den Absender kennzeichnen. Die Signature darf nicht verwechselt werden mit der digitale Unterschrift.
Site Web-Präsenz oder Internet-Präsenz eines Anbieters. Begriff: wörtl. "Platz, Stelle, Standort". Informationsangebot im WWW eines Anbieters, aus einer oder auch einer Vielzahl von Webseiten, d.h. HTML-Dokumenten, besteht. Die Startseite wird als Homepage bezeichnet.
Slash ASCII-Zeichen Nr. 47. Begriff: engl. "slash" = Schrägstrich. Das Slash-Zeichen wird in in einer URL und in UNIX-Systemen als Trennzeichen von Pfadnamen verwendet. Bei DOS benutzt man dafür den Backslash.
SLIP Datenübertragungsprotokoll, das eine Datenübertragung über die serielle Schnittstelle ermöglich. Begriff: Abkürzungen für "Serial Line Internet Protocol". Gilt inzwischen als veraltet und wird durch PPP ersetzt.
Slot Steckplatz auf einer Platine für Steckkarten. Begriff: engl. "slot" = Schlitz; Steckplatz. Leistenförmiger Einsteckschacht auf einer Platine eines Mikrocomputers, in die eine Steckkarte eingestzt werden kann. Wurde vor allem für die Einbildung von Bildschirmkarten, den SCSI-Controller für die Festplatte oder Netzwerkkarten in das Bussystem verwendet. Daher git es für die verschiedenen Busbreiten auch unterschiedliche Steckkarten. Die neueren Prozessoren Pentium II und Pentium III von Intel benötigen ebenfalls einen Steckplatz, der als Slot 1 für den Pentium II oder Slot 2 für den Pentium III bezeichnet wird.
SMTP E-Mail-Protokoll. Abkürzung für engl. "Simple Mail Transfer Protocol". Der SMTP-Server ist für die ausgegenden E-Mails zuständig.
Spam Unerwünschte Nachrichten. Begriff: Abk. für "Spiced Pork And HaM" (=Frühstücksfleisch). Spam wurde zum Synonym für Massen-E-Mails. Als Spam oder Spamming bezeichnet man im Internet: ungeliebter Massenversand von Werbe- oder Rundsendungen als persönliche E-Mails, Artikel in Newsgroups, die nichts mit dem Thema der Gruppe zu tun haben, Artikel, die an mehrere Newsgroups gleichzeitig verschickt werden. Nach deutschem Recht ist es verboten, Privatleuten ungefragt Reklame per E-Mail zuzusenden.
Spamdexing Automatische Weiterlenkung auf andere Seiten. Spezielle Eingangsseiten, die für bestimmte Suchbegriffe "optimiert" wurden. Der Besucher dieser Seite wird dann oft automatisch per (Meta-Tag) auf eine andere Seite umgeleitet. Spamdexing ist auf kommerziellen Seiten weit verbreitet. Dient vor allem zur Erhöhung der Werbeeinnahmen, da durch das automatische Weiterleiten bzw. Öffnen von Pop-up-Fenstern die (serverseitigen) Seitenzähler aktiviert werden.
Spider Werkzeug zum Sammeln von Informationen. Begriff: wörtl. "Spinne". Mit einem Spider-Programm werden Internet-Seiten auf Webservern automatisch durchgekämmt. Die Ergebnisse werden in riesigen Datenbanken gespeichert, die dann von Suchmaschinen genutzt werden können.
Spreadsheet Arbeitsblatt in einem Tabellenkalkulationsprogramm Begriff: engl. "spreadsheet" = Arbeitsblatt Rechenblatt in einem Tabellenkalkulationsprogramm. Das S. ist in einzelne Zellen unterteilt, die sich aus den Schnittpunkten von Zeilen und Spalten ergeben. Der Begriff Spreadsheet wird manchmal auch synonym für Tabellenkalkulationsprogramme verwendet.
SQL Datenbankabfrage. Begriff: Abk. für "Structured Query Language" (=strukturierte Abfragesprache). Von IBM entwickelte Abfragesprache für relationale Datenbanken. SQL lehnt sich an die natürliche Sprache (englisch) an und ist daher einfach zu handhaben. Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS von einem Client aus.
SSL Übertragungsprotokoll zur Verschlüsselung von Daten. Begriff: Abk. für "Secure Socket Layer" = Schicht [zur Übertragung] sicherheitsbezogener [Daten, die auf der] Socket-[Schnittstelle aufsetzt]). 1994 von Netscape entwickeltes Übertragungsprotokoll, das die Sicherheit im WWW durch Verschlüsselung erhöht und sich zum Standard entwickelt hat. SSL schaltet sich zur Verschlüsselung von Daten zwischen den IP-Layer und die TCP-Schicht. SSL unterstützt grundsätzlich eine ganze Reihe unterschiedlicher Verschlüsselungsverfahren, darunter RC4, DES und Triple-DES; in der Praxis implementiert ist die RC4-Kodierung.
Standleitung Dauerhafte Anbindung eines Servers an das Internet. Begriff: stehende Verbindung. Eine von einem Provider zur Verfügung gestellte Telefonleitung, die im Gegensatz zur normalen Telefonleitung nicht für jede Datenübertragung durch Wahl der entsprechenden Nummer eine Verbindung aufbauen muß, sondern eine ständige Verbindung zum anderen Computer oder Netzwerk ermöglicht.
STARTAP Zentraler Gateway in Chicago für die NGI-Hochgeschwindigkeitsnetze. Begriff: Abk. für "Science, Technology and Research Transit Access Point". Um eine Anbindung des Gigabit-Wissenschaftsnetz vBNS an andere nationale und internationale Wissenschaftsnetze zu ermöglichen, wurde in Chicago ein zentraler Gateway eingerichtet. Eine Anbindung an das europäische Wissenschaftsnetz ist für noch für dieses Jahr geplant.
Steganographie Verstecken von Informationen in Dateien. Begriff: Verdecktes oder verstecktes Schreiben. Darunter versteht man das Verschlüsselung von Daten in sogenannten Trägerdateien, wie Sound-, Text- oder Grafikdateien. Diesen Dateien sieht man - zumindestens auf den ersten Blick - nur schwer an, dass in ihnen Botschaften versteckt wurden. Durch Steganografie werden nicht verwendete Bits in Dateien so codiert, dass sie zur Nachrichtenüberbringung verwendet werden können. Dazu braucht man aber geeignete Software, die auch der Empfänger zur Decodierung besitzen muss.
Style Sheets Angaben zur Layoutgestaltung eines HTML-Textes. Begriff: wörtl. "Formatvorlagen". Formatvorlagen trennen den Inhalt eines HTML-Dokuments von der äusseren Form.
Suchmaschine Web-Site, die Zugriff auf eine Datenbank bietet, in der Web-Adressen gespeichert sind. Eine Suchmaschine bietet die Möglichkeit, gezielt nach Internet-Seiten zu suchen. Besonders interessant sind Suchmaschinen, die Stichworte auf WWW-Seiten suchen und dann deren URL angeben. Zur Eingrenzung der Ergebnisse bieten die meisten Suchmaschinen die Möglichkeite an, die Abfrage mit Hilfe von Suchoperanten (Bool'sche Operatoren) zu verfeinern.
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